Kinaesthetics Deutschland

Kinaesthetics ist eine Erfahrungswissenschaft, die sich mit der Bewegungskompetenz des Menschen auseinandersetzt. Bewegung wird als zentrale Grundlage des menschlichen Lebens betrachtet.

Der Ursprung des Wortes „Kinaesthetics“ ist abgeleitet aus dem griechischen

KINEIN = sich bewegen ; AESTHESIS = Wahrnehmen

Der kinaesthetische Sinn ermöglicht uns Spannungen und Bewegungen im Körper wahrzunehmen. Im Zusammenarbeit mit den anderen Sinnen rückkoppelt unser Gehirn wie ich sitze, stehe, gehe, esse, trinke, etc... Durch Unterschiede die wir im Alltag immer wieder machen sind wir in einem ständigen bewußten und unbewußten Lernprozess. Mit Kinaesthetics lernen wir Alltagsaktivitäten differenzierter wahrzunehmen und neue Varianten der Bewegungsmöglichkeiten zu finden.

Die Methode der Kinaesthetics wurde von Dr. Frank Hatch und Lenny Maietta ab den achtziger Jahren unter anderem für Pflegekräfte, Pädagogen, Therapeuten im Gesundheitswesen entwickelt. Ziel der Kinaesthetics Grund- und Aufbaukurse, Refreshertage, individuelle häuslichen Schulungen, Kinaesthetics-Fallberatungen und Kinaesthetics-Workshops ist es, Mitarbeiter im Gesundheitswesen sensibel zu machen für die Fragen:

  • Wie bewege ich mich?
  • Wie funktioniere ich in der Bewegung?

Dadurch lernen wir, nur dort zu begleiten, wo der Andere wirklich die Bewegungs-Unterstützung benötigt.

Die wissenschaftliche Grundlage von Kinaesthetics stammen aus der Verhaltenkybernetik, der Humanistischen Psychologie, dem Modernen Tanz und der FELDENKRAIS®-Methode.

Kinaesthetics hat 6 Denkmodelle entwickelt mit denen die Bewegung des Menschen betrachtet werden kann:

  • Interaktion
  • Funktionale Anatomie
  • Menschliche Bewegung
  • Menschliche Anstrengung
  • Menschliche Funktion
  • Umgebung